spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB

Auslandsprojekt Albanien

 

Senkung der Säuglingssterblichkeit in Albanien

 

Unser Verein engagierte sich 2012 in Albanien, um die Überlebenschance von Früh- und Neugeborene zu verbessern. Laut UN starben 2012 in Albanien 15 Säuglinge pro 1000 Neugeborene. Dies liegt vor allem daran, das die Frühgeborene gar nicht oder erst viel zu spät durch den Rettungsdienst versorgt werden können. Es existierten keine speziellen Fahrzeuge zum Transport solcher »Frühchen«, die die Neugeborenen von den kleinen Provinzkrankenhäusern in die einzige Spezialklinik des Landes nach Tirana transportieren könnten. Wir versuchten mit unserem Projekt vor Ort diesen Zustand zu verbessern, in dem wir zusammen mit unseren albanischen Partnerorganisationen den Rettungsdienst in Albanien ausbauten und weiterentwickelten. Besonders wichtig war uns, das Personal vor Ort auf die besonderen Bedingungen des Landes spezialisiert zu schulen. Schwerpunkt der Fortbildung war hierbei die Versorgung von Frühgeborenen mit einem speziell für diesen Zweck ausgerüsteten Rettungswagen.

 

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:10.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-fareast-language:EN-US;}

 

Unser Einsatz

Wir haben uns gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort zum Ziel gesetzt, die Menschen in Albanien beim Aufbau eines qualifizierten und standardisierten Rettungsdienstes zu unterstützen. Besonderer Schwerpunkt gilt hierbei der Versorgung von Frühgeborenen mit einem speziell für diesen Zweck ausgerüsteten Rettungswagen.

Als etablierte und gemeinnützige Aus- und Fortbildungseinrichtung für Rettungsdienstpersonal im Raum Nordbayern verfügen wir über das Knowhow, Regionen mit strukturellen Defiziten im Bereich der Akutversorgung von Patienten zu beraten und beim Aufbau und der Verbesserung des Rettungsdienstes zu unterstützen.

Im Mai 2012 fuhren unsere Mitarbeiter Klaus Meyer und Andreas Höcht zu einer ersten Bestandsaufnahme in die Hafenstadt Durres. Zwei Wochen war unser deutscher Rettungswagen am dortigen Krankenhaus stationiert. Zusammen mit den albanischen Kollegen konnten zahlreiche Einsätze abgewickelt und teilweise schwer verletzte und schwer kranke Patienten von dem internationalen Team versorgt werden.

Mangelhafte medizinische Versorgung vor Ort

Für uns, die wir den Standard medizinischer Versorgung in Industrieländern gewohnt sind, sind die Zustände vor Ort kaum vorstellbar. Es besteht dringend Handlungsbedarf, denn die  medizinische Ausstattung ist unzulänglich und die Ausbildung des dort tätigen Personals ist mangelhaft.

Besonders  bewegt hat uns, dass Früh- und Neugeborene unter einfachsten und sehr ungünstigen Bedingungen von kleineren Krankenhäusern in größere Häuser verlegt werden müssen. Es ist weder spezielle Ausrüstung vorhanden noch ist das Personal entsprechend ausgebildet. Das führt immer wieder zu Todesfällen, die unter günstigeren Bedingungen vermeidbar wären. Das ist einer von mehreren Gründen, warum die Säuglingssterblichkeit in Albanien um ein Vielfaches höher ist als beispielsweise in Deutschland.


Weitere Informationen

Zusammenarbeit vor Ort

Spender und Unterstützer des Projektes

 

 

 

 

spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB